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Bankroll im Verhältnis zum gespielten Limit

 
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accessfreak



Anmeldedatum: 30.03.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 26.06.2007 15:08    Titel: Bankroll im Verhältnis zum gespielten Limit Antworten mit Zitat

Hallo Pokerfans,

hätte mal ein paar Fragen zum Bankrollmanagement im Verhältnis zum Limit.

Ich habe am Anfang ohne viele Kenntnisse alles mögliche probiert (SNG, MTT, Cashcame bis Limit 0,50€/1€) und damit einige hundert € verballert. Dann habe ich mir Bücher (Harrington) gekauft und versucht, Poker von der Pike auf zu lernen. Jetzt versuche ich, einigermassen diszipliniert zu pokern, momentan mit 2-3 Tables gleichzeitig Cashgame. Mein Ziel ist, jeden Tag 2-3% (von der Gesamtbankroll) Gewinn zu machen, was mir die letzten 15 Tage auch gelungen ist. Allerdings im Limit 1c/2c (lacht jetzt bitte nicht, jeder fängt klein an). Vom Tagesgewinn zweige ich noch das Buyin für ein kleines SNG (1,20$) ab und komme zu 48% ITM (die letzten 15 Tage sind es sogar 100%), denke das ist nicht allzu schlecht. Das eigentliche Problem ist tatsächlich die Disziplin. Wenn ich schon nach 10 Min meine 3% eingefahren habe, ist es schwer, die Kiste auszuschalten - also was macht man (läuft heute echt gut, weitermachen?) - man pokert weiter. Auf einmal steht man im Minus und hat echt Mühe, überhaupt wieder ins Tagesplus zu kommen. Widerrum fehlt einem die Spielpraxis, wenn man jeden Tag nach 10 - 30min aufhört. Nur wegen der Spielpraxis dann mit Funmoney spielen - Shit, bringts nicht.

Mir ist klar, das man sich in den Limits bewegen sollte, wo man sich wohlfühlt.

Hier meine momentanen Daten:
Bankroll: 33$
Limit: 1c/2c.
Risiko: 15% der Bankroll, also ca. 5$ auf 2 - 3 Tische verteilt

1. Ab welcher BR sollte man in welches Limit wechseln?
2. Ab wann sollte man in ein unteres Limit zurückwechseln? (Anzahl Verlusttage, Verlust-%?)
3. Mit wieviel % Kapital der Bankroll sollte man gleichzeitig spielen, um nicht zuviel zu gefährden?
4. Hat jemand ein Excelsheet, mit dem man solche Sachen berechnen könnte?

Würde mich freuen, wenn jemand einen Anhaltspunkt hätte - will nicht weiterhin einfach so drauflos pokern.
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Göpfi



Anmeldedatum: 29.03.2006
Beiträge: 990
Wohnort: Stadtlauringen

BeitragVerfasst am: 26.06.2007 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hab mal gelesen, dass man am Tag insgesamt nicht mehr als 5% (oder 10?) seiner Bankroll riskieren sollte.
Desweiteren gibts hier ne nette Suchfunktion im Forum.
Schau mal nach Bankroll-Management.

Für Sng sind 30 Buy-Ins genug, für MTTs 100.
Und bei Cash Game 20 Max BuyIns.
Das sind so die einschlägigen Richtwerte an die sich natürlich keiner halten muss Very Happy
War nur mein persönlicher Wissensstand.

Ansonsten würde ich grundsätzlich davon weggehn pro Tag nen bestimmten Betrag gewinnen zu wollen, sondern lieber kontinuierlich gewinnen (unabhängig vom tag) und dann in den Levels aufsteigen, wenn die jeweiligen Buy-Ins erreicht wurden. Surprised
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gerlihard
Phil Hellmuth Wannabe


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Beiträge: 1974
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 26.06.2007 17:34    Titel: Antworten mit Zitat

Göpfi hat Folgendes geschrieben:
Für Sng sind 30 Buy-Ins genug, für MTTs 100.
Und bei Cash Game 20 Max BuyIns.
Das sind so die einschlägigen Richtwerte an die sich natürlich keiner halten muss Very Happy
War nur mein persönlicher Wissensstand.


Diese Werte sind aber nur die absoluten MINIMAL-Bankroll Richtlinien um nicht total unsicher zu spielen. Denke mal im 1 Dollar Bereich genügen zB 20 Buy-ins für Sng, denn wenn die weg sind wirst du wohl (vermute ich einfach mal) relativ leicht in der Lage sein nochmal 20 Dollar nachzulegen.

Ich spiele meine Sngs mit 100 Buy-ins.
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weconic



Anmeldedatum: 12.05.2006
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 26.06.2007 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Göpfi hat Folgendes geschrieben:
Hab mal gelesen, dass man am Tag insgesamt nicht mehr als 5% (oder 10?) seiner Bankroll riskieren sollte.


Sinn?

Only lol!
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Silverstar83



Anmeldedatum: 14.07.2006
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 26.06.2007 20:05    Titel: Re: Bankroll im Verhältnis zum gespielten Limit Antworten mit Zitat

accessfreak hat Folgendes geschrieben:
Mein Ziel ist, jeden Tag 2-3% (von der Gesamtbankroll) Gewinn zu machen, .... Wenn ich schon nach 10 Min meine 3% eingefahren habe, ist es schwer, die Kiste auszuschalten - also was macht man (läuft heute echt gut, weitermachen?) - man pokert weiter. Auf einmal steht man im Minus und hat echt Mühe, überhaupt wieder ins Tagesplus zu kommen. Widerrum fehlt einem die Spielpraxis, wenn man jeden Tag nach 10 - 30min aufhört. Nur wegen der Spielpraxis dann mit Funmoney spielen - Shit, bringts nicht.


In Sachen Bankroll hast du ja schon einige Tipps erhalten. Hier deshalb ein paar Angaben zu Dauer der Sessions:
Ich würde wegkommen von einem fixen finanziellen Ziel vor einer Session und hin zu einer zeitlichen Orientierung "wechseln".
Ich spiele bei Cashgames beispielsweise meist Sessions von 45-60 Minuten. Je nach deiner aktuellen mentalen Fitness (Müdigkeit) kann das natürlich auch gekürzt oder verlängert werden. Noch genauer ist es natürlich, wenn du dir vornimmst eine gewisse Anzahl Hände zu spielen. Zeitliche Orientierungen sind aber meist auch einigermassen präzise und einheitlich.

Der Vorteil an dieser Strategie liegt darin, dass du dich einem fixen Muster unterwirfst und weniger Gefahr läufst deine Konzentration zu verlieren (wenn du beispielsweise Verlust einfährst, aber gemäss deinem finanz. Ziel unbedingt noch ins Plus kommen musst, kann das am Ende passieren. Ausserdem weisst du nie, wie lange du noch spielst bzw. spielen musst).
Ausserdem zwingst du dich weder bei einer guten noch einer schlechten Serie sofort aufzuhören (was bei finanzieller Ausrichtung in erstem Fall ja der Fall ist).

An einem kommst du natürlich trotzdem nicht vorbei: Disziplin ist und bleibt das Wichtigste. Ob du 5$ von deinem Tagesziel oder 5 Minuten vor Ende einer Session mit Verlust da stehst: Du solltest deine Spielweise nie dem momentanen Resultat anpassen (sprich: tilten Wink ).
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Göpfi



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Beiträge: 990
Wohnort: Stadtlauringen

BeitragVerfasst am: 26.06.2007 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

@gerli: ja das sind die minimalen Richtwerte für medium buy-ins.
Ich denke auch, dass in seinen Limits momentan 20 buy-ins genug sind.

@Weco: das richtete sich in richtung tilt.
Keine Ahnung wo ich das aufgeschnappt hatte, sicherlich aber kein schlechter Rat.
Wenn du 10% verblasen hast ist es wohl nicht so dein Tag Cool
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Stelli



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Beiträge: 55
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 27.06.2007 11:38    Titel: Re: Bankroll im Verhältnis zum gespielten Limit Antworten mit Zitat

accessfreak hat Folgendes geschrieben:
Hallo Pokerfans,

hätte mal ein paar Fragen zum Bankrollmanagement im Verhältnis zum Limit.

.


Schau mal in deine pm
_________________
Gruß Stelli

http://stellisblog.blogspot.com/
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Stelli



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Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 28.06.2007 06:50    Titel: Re: Bankroll im Verhältnis zum gespielten Limit Antworten mit Zitat

Stelli hat Folgendes geschrieben:
accessfreak hat Folgendes geschrieben:
Hallo Pokerfans,

hätte mal ein paar Fragen zum Bankrollmanagement im Verhältnis zum Limit.

.


Schau mal in deine pm


Mail ist raus
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Gruß Stelli

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accessfreak



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Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 29.06.2007 06:29    Titel: Antworten mit Zitat

Was ist eigentlich so falsch an der Idee, z.B. 3% Gewinn pro Tag machen zu wollen?

Wenn man ein bestimmtes Ziel erreichen will, kann das sehr hilfreich sein. Mein Ziel wäre es, z.B. ca. 50$ pro Tag Gewinn einfahren zu können. Irgendwann, wenn die BR entsprechend hoch ist, kann man das Risiko auch runterfahren.

Trotzdem vielen Dank für die vielen Tipps, werde mir alles durch den Kopf gehen lassen.
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Pitbull78



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Beiträge: 438
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BeitragVerfasst am: 29.06.2007 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Die Begründung, warum das Spiel Poker profitabel spielbar ist, liegt in der Verschiebung des Gleichgewichts zwischen Glück und Strategie auf eine große Anzahl gespielter Hände. Wendet man eine gewinnversprechende Strategie an, so wird auf Dauer der Glücksfaktor eine untergeordnete Rolle spielen. Um diesen Effekt deutlich im Ergebnis spüren zu können, ist eine große Anzahl Hände zu spielen.

Der Begriff "Groß" ist hier nicht klar definierbar, aber Erfahrungswerte lassen hier auf Werte schließen, die bei 100000 Hände beginnen. Jedoch kann ein positives Ergebnis auch nach 2000 Händen eintreffen und nach 50000 Händen ist alles wieder verspielt. Das nennt man Varianz, die aber auf lange Sicht kaum spürbar ist.

Das Ziel, 3% Gewinn / Tag machen zu wollen, ist in dem Zusammenhang sinnlos und nicht durchführbar. Selbst einen unbestimmten Gewinn kann man nicht mit Sicherheit zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichen. Geht man davon aus, dass 1000 Hände pro Tag gespielt werden, so ist der tägliche Glücksfaktor sehr hoch.

Es gilt, sich von dem Gedanken zu lösen, bestimmte Geldbeträge zu erreichen und im Gegenzug ein neues, realistisches Ziel zu definieren. Eine Möglichkeit wäre hier die Anzahl der gespielten Hände, eine andere Zeit.

Zum Bankrollmanagment - Durch Erfahrung und Erlebnisse im Bezug auf Varianz bastelt sich jeder Pokerspieler mit der Zeit sein eigenes Managment basierend auf der eigenen Komfortzone. Jedoch kann man Anfängern bestimmte Zahlen vorgeben, die sich auf Dauer durchgesetzt haben:

NL - Ein neues level wird mit 20 x buy-in begonnen und bei Verlust von 10 buy-ins wird wieder abgestiegen. Das sieht dann so aus:
NL10 - Beginn $200 / Ende bei $0 Very Happy (was net passieren sollte)
NL25 - Aufstieg bei $500 / Abstieg bei $250
NL50 - Aufstieg bei $1000 / Abstieg bei $500
...
Ich selbst spiele etwas anders. Ich steige bei 25 buy-ins auf und gehe auch wieder ein level runter, wenn meine Bankroll auf 20 buy-ins gesunken ist. Ab NL100 addiere ich zu diesen WErten jeweils 5 dazu.

fixed limit - 300 BB sollten für die Microlimits bis .5/1 reichen. Ab 1/2 würde ich etwas konservativer vorgehen, da dort die meißten Maniacs und Rocks zu finden sind. Beide sorgen dafür, dass die Varianz größer wird. Für shorthanded würde ich 500-600 BB einplanen.

Sng - in den Microlimits sollten 20-30 buy-ins ausreichen. Also $1 oder $3, je nachdem auf welcher Plattform du spielst. Ab $5 buy-in würde ich hier jeweils 10 addieren. Das hieße, man spielt $20STT's mit 50-60 buy-ins.


Mein Wort zum Freitag.... Cool Cool
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If you look around the table and you can’t spot the fish - IT'S YOU!
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gerlihard
Phil Hellmuth Wannabe


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Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 01.07.2007 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Wort zum Sonntag (Mann, ist noch früh heut)

"Bin einverstanden Pitbull"
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Stelli



Anmeldedatum: 30.05.2006
Beiträge: 55
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 02.07.2007 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

In diesem Zusammenhang habe ich aus einem anderen Forum eine Exceldatei für das BRM, die mir sehr geholfen hat und ich auch schon an einen Mitspieler von hier wieter geleitet habe.
Wer sie haben will kann mir gerne ne PN mit der Mailaddie senden.
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Gruß Stelli

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